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Dział: Artykuły

Aspekte der Teamarbeit in der Projektmethode

Aspekte der Teamarbeit in der Projektmethode

1. Begriffsbestimmung von Gruppenarbeit

Bei der Projektarbeit ist die Teamarbeit unerlässlich. Die Kooperation, Zusammenwirken und verschiedene gemeinsame Vorhaben sind Bereiche, die emotionelle, soziale und geistige Entwicklung der Schüler unterstützen und sind der Weg, der zur Demokratie führt.
Am Anfang dieses Kapitels wird eine Einführung in die Grundfragen des Gruppenunterrichts beleuchtet. In dieser Arbeit werden die Begriffe Gruppenunterricht, Gruppenarbeit, Teamarbeit, kooperatives Lernen als Synonyme verwendet. Man bezieht sich in der vorliegenden Magisterarbeit auf die Begriffsklärung von Gellert und Nowak ( 2002: 21). Unter Teamarbeit versteht man demnach „die kooperative, zielorientierte Arbeit von Fachleuten, die gemeinsam an einer definierten komplexen Aufgabe, in einem Projekt oder an einem Problem arbeiten, bei Integration unterschiedlichen Fachwissens und nach bestimmten, gemeinsam festgelegten Regeln“.
Die Begriffsbestimmung von Meyer (1982: 142) lautet: "Gruppenunterricht ist eine Sozialform, in der eine Schülergruppe gemeinsam und zielorientiert ein Teilergebnis des Unterrichts erarbeitet und gegenüber den Mitschülern vertritt".
Gudjons (2003: 140) bezeichnet Gruppenunterricht als eine Sozialform des Unterrichts, aber auf keinen Fall eine Methode. Seiner Meinung nach bedeutet Gruppenunterricht die Aufteilung einer Klasse oder Lerngruppen in kleinere Untergruppen.
Slotta (1954: 17) definiert Gruppenarbeit, wie folgt: „Der Begriff Gruppenarbeit bezeichnet einen methodischen Entwicklungsgang, der von der Planung einer Gruppenarbeit über ihre Ausführung und Prüfung innerhalb der Gruppe bis zur Darstellung des Erarbeiteten vor der Klasse und ihrer Prüfung durch die Klasse reicht“ (Slotta 1954: 17; zitiert nach Dietrich 1969: 34). Klafki (1993: 54f) sieht im Gruppenunterricht ein unverzichtbares Prinzip demokratischer und humaner Bildung, das es ermöglicht, die Fähigkeit zur Selbst- und Mitbestimmung zu erwerben. Gruppenunterricht wird als Unterrichtform definiert, in welcher die Schüler in einer bestimmten Zeitspanne arbeiten, die Kleingruppen von nicht mehr als etwa fünf Mitgliedern bilden und die für jede Gruppe eingeteilte Aufgabe selbstständig bearbeiten, deren Ergebnisse in ein Gesamtergebnis erfassen (vgl. Terhart 2000: 157f). Dies findet für die Gruppen gleichzeitig und bei einer Lehrkraft – meist auch im gleichen Raum – statt (vgl. Meyer 1997: 242). Einige von Lehrern klagen über Chaos und Lärm bei der Gruppenarbeit. Storch (1999: 309) stellt dabei fest wie folgt: „Disziplinschwierigkeiten sind kein spezielles Problem der Gruppenarbeit“. Der Lehrer hat die Möglichkeit, auf die „problematischen“ Schüler einzugehen und sie zu unterstützen. Die problematischen Schüler sollten während der Gruppenarbeit diszipliniert werden (vgl. Storch 1999: 309).
Im empirischen Teil wird untersucht, ob während der Projektarbeit Probleme mit Disziplin vertreten, wenn der Unterricht durch Chaos oder Lärm zerstört wird, welche Tätigkeiten von der Lehrperson übernommen werden, um solche Situation zu vermeiden und das Projekt weiter zu realisieren.

2. Formen des Gruppenunterrichts

Gudjons (vgl. 1993: 14ff) teilt auf dem Grund einer Literaturanalyse die unterschiedlichen Formen von Gruppenunterricht in folgende Typen ein:
•Die tägliche Kleingruppenarbeit: Gruppen werden nach Lesebedürfnis gebildet. Es handelt sich um eine ständige Form der inneren Differenzierung im Leseunterricht eines ersten Schuljahres.
•Die kurzzeitige themenangestimmte Kleingruppenarbeit: Sie dauert von 5 bis 20 Minuten vor oder nach der Vermittlung von Informationen. Diese Form dient zur Vertiefung, Bearbeitung, Wiederholung, zum Neugewinn von Informationen oder zur Übung. Sie wird in allen Fächern und Klassenstufen möglichst häufig angewendet.
•Die arbeitsteilige Kleingruppenarbeit: Sie dauert mehrere Fachunterrichtsstunden. Im Rahmen einer umfangreicheren Unterrichtseinheit wählen die Schüler ihr Gruppenthema auf der Basis eines vom Lehrer strukturierten Material- und Inhaltsangebotes aus. Diese Form gilt als die klassische aber auch didaktisch anspruchsvollste Art von Gruppenunterricht.
•Die Gruppenarbeit im Konzept eines offenen Unterrichts: Gruppen verfolgen unterschiedlicher Zusammensetzung mit unterschiedlicher Zielsetzung, arbeiten an verschiedenen Aufgaben und Themen, oder an frei gewählten Projekten.
•Die Kleingruppe als ständige Arbeits- und Sozialform: Diese Form ist auch bekannt als Tischgruppe. Sie kann als feste Arbeitsgruppe sehr flexibel und mit einer Fülle von Funktionen in Unterricht und Schulleben eingesetzt werden (vgl. Gudjons 1993: 15).
Nach Gudjons (2003: 147) können Gruppen nach folgenden Kriterien gebildet werden:
•nach Leistung bzw. besondere Fähigkeiten: homogene (= leistungsgleiche) Gruppen, wenn eine längere Zeit nach Leistungsfähigkeit differenziert ein Thema behandelt wird; heterogene (= leistungsdifferenzierte) Gruppen, wenn schwächere Schüler integriert sind und wenn nicht themengleich gearbeitet werden soll;
•nach sozialen Beziehungen („Freundschaftsgruppen“);
•nach Interessen (Interessengruppen werden z. B. nach Teilthemen gebildet);
•nach dem Zufall (Losgruppen oder konstante Tischgruppen).
Beim untersuchten Großprojekt werden die Schüler die Gruppen nach Interessen bilden. Sie wählen ein Land und ein Gebiet (z.B. Sport, Musik, eine Stadt usw.), an dem sie arbeiten möchten.
Laut Gudjons (1993: 11) liegt die ideale Gruppengröße beim Gruppenunterricht zwischen 3 und 8 Personen, am besten jedoch ist eine Zahl von 5 Gruppenmitgliedern. Im Zweifelsfall plädiert er für das Gesetz der kleinstmöglichen Gruppengröße.
Obwohl die Gruppenbildung zu einem ganz wesentlichen Teil sozialen Lernens gehört, sind nicht immer die Schüler in der Lage, sich selbstständig und frei durchzusetzen, zu entscheiden oder zu wählen. Daher sollte der Lehrer eine entscheidende Einflussnahme auf diesen Prozess der Gruppenbildung haben. In jedem Falle sollten diese Störungen des Prozesses ernst genommen werden und es soll gemeinsam mit den beteiligten Schülerinnen und Schüler nach Lösungen gesucht werden. Die Zusammenarbeit erhöht den Lernanreiz, die Motivation und die mehrperspektivische Durchdringung von Problemen. Im empirischen Teil wird untersucht, ob die Gruppenarbeit beim Projektunterricht tatsächlich zu einem besseren Lernergebnis als Einzelarbeit im Frontalunterricht führt.

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