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Numer publikacji: 21109
Dział: Języki obce

Leseverstehen - ćwiczenia

Übungen zum Leseverstehen

I. Lesen Sie den nachstehenden Text und kreuzen Sie richtige Antworten an! (10 Punkte)
Schattenseiten der Durchleuchtung


(1) Kann die Operation eines Knochenbruchs zu einer Krebserkrankung führen? Muss eine Schwangere befürchten, als Folge einer Vorsorgeuntersuchung ein behindertes Kind zur Welt zu bringen? Eine eindeutige Antwort auf diese Fragen gibt es bis heute nicht. In beiden Fällen geht es nämlich um eine Methode, die zur Behandlung und Diagnose von Krankheiten routinemäßig eingesetzt wird. Es betrifft die Röntgenuntersuchung.
(2) Der medizinische Nutzen des Verfahrens ist unumstritten. Entsprechend häufig wird es angewandt: Statistisch gesehen ließ sich jeder Bundesbürger zwischen 1985 und 1990 einmal pro Jahr röntgen , Zahnuntersuchungen nicht mitgezählt. Kehrseite der populären Röntgenmedizin ist die mit ihr verbundene Strahlenbelastung der durchleuchteten Patienten. Als mögliche Langzeitfolge hoher Strahlendosen gelten Krebs, Leukämien oder genetische Schäden. Dass auch Röntgenstrahlen solche Defekte auslösen können, belegte erstmals eine 1992 veröffentlichte Studie aus den USA, Patienten, die während einer Operation am Herzen kontinuierlich von Röntgenstrahlen durchleuchtet worden waren, erkrankten in der Folge überdurchschnittlich häufig an Tumoren. Insbesondere manche modernen Diagnose- und Operationsmethoden der Röntgenmedizin, wie beispielsweise die Computertomographie, belasten die Patienten mit hohen Strahlendosen, Experten fordern deshalb eine Verschärfung der Auflagen der hierzulande geltenden Röntgenverordnung in wichtigen Punkten. Das seit 1988 geltende Gesetz zielt darauf ab, Patienten in der Röntgendiagnostik vor überflüssigen Strahlenbelastungen optimal zu schützen. Erreicht werden soll dies durch eine möglichst gute Ausbildung der Ärzte, die Überwachung ihrer Tätigkeit und regelmäßige technische Qualitätskontrollen der Röntgengeräte.
(3) Durfte früher jeder zugelassene Arzt eine Röntgenapparatur bedienen, so muss er sich heute erst einmal entsprechende Fachkenntnisse in Theorie und Praxis der Radiologie aneignen. In den einzelnen Bundesländern sehen ärztliche Kontrollstellen den praktizierenden Röntgenmedizinern auf de Finger, indem sie in regelmäßigen Abständen deren Röntgenbilder analysieren und danach das handwerkliche Können ihrer Kollegen beurteilen. Leitlinien der Bundesärztekammer geben den Radiologen für alle gängigen Aufnahmen die optimale Geräteeinstellung vor, von der angelegten Spannung bis zum verwendeten Filmmaterial. Ziel der Normierung: Die Qualität der Bilder soll gut, die Strahlenbelastung der Patienten dabei möglichst gering ausfallen. Entdeckt die Kontrollstelle Mängel an den von ihr begutachteten Bildern, macht sie dem Arzt zunächst Vorschläge zur Verbesserung seiner Aufnahmetechnik. Wiederholte Beanstandungen haben allerdings Honorarkürzungen und in „unverbesserlichen Fällen“ den Entzug der Röntgenzulassung zur Folge. Die Arbeit der Kontrollausschüsse scheint zu greifen: So registrieren etwa zwei bayerische Prüfungskommissionen eine rückläufige Zahl an Beanstandungen und führen dies nicht zuletzt auf ihre Tätigkeit zurück.
(4) Neben speziell ausgebildeten Ärzten sind auch zuverlässig arbeitende Röntgengeräte unerlässlich. „Nur dank der strengen Qualitätskontrollen sind inzwischen viele veraltete Röntgengeräte eingemottet und durch moderne Apparaturen ersetzt worden“, sagt ein Radiologe im Münchner Gesundheitsamt. Die bisherige Röntgenverordnung hat also entscheidend dazu beigetragen, unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden. Doch der Schutz des Patienten kann und sollte noch verbessert werden. Grundsätzlich sollte die Dosis bei allen eingriffen gemessen werden, die eine längere Durchleuchtung bedingen, wie Implantationen von Herzschrittmachern. Besonders wichtig ist die verbesserte Kontrolle bei Untersuchungen an Früh- und Neugeborenen und Kleinkindern. Nur wenn die bei Röntgenuntersuchungen verabreichte Strahlendosis gemessen und protokolliert wird, lässt sich der Umgang mit der riskanten Materie ausreichend kontrollieren.
(Andrea Grill, in: Kulturchronik, Januar 1994))


1) Was will die Verfasserin im 1. Absatz deutlich machen?
a) Arzte entscheiden sich oft unnötig schnell für eine Röntgenuntersuchung.
b) Auch relativ harmlose Operationen können schwere Folgen haben.
c) Bei Knochenbrüchen und bei der Untersuchung von Schwangeren sollten Röntgenstrahlen nicht angewandt werden.
d) Röntgenuntersuchungen werden so selbstverständlich angewandt, dass man die Risiken oft nicht bedenkt.

2) Warum werden Röntgenuntersuchungen so „häufig“ (Zeile 6) angewandt?
a) Weil sie angeblich risikolos sind.
b) Weil sie sich leicht durchführen lassen.
c) Weil sie wichtige Informationen vermitteln.
d) Weil viele Patienten darum bitten.

3) Welcher Satz schließt die Beschreibung der „Kehrseite“ (Zeile 8) ab?
a) „Insbesondere........Strahlendosen“ (Zeile 13-15)
b) “Experten..... Punkten” (Zeile 15-16)
c) Das seit..... schützen” (Zeile 16-18)
d) “Erreicht .............Röntgengeräte” (Zeile 18-19)

4) Welche der folgenden Aussagen entspricht/entsprechen den Zeilen 8-13 („Kehrseite...Tumoren.“)?
1Als nachgewiesen gilt, dass Röntgenstrahlen gefährlich sein können, wenn man ihnen über längere Zeit ausgesetzt wird.
2 Die Behandlung von schweren Krankheiten wie Krebs mit Bestrahlung hat bis jetzt wenig Erfolg gehabt.
a) keine von beiden
b) nur 1.
c) nur 2.
d) 1 und 2.

5) “Experten....Punkten” (Zeile 15-16). Was fordern die Experten? Sie wollen, dass
a) die Röntgenmedizin an strengere Vorschriften gebunden wird.
b) die Strahlendosierung bei medizinischer Anwendung endlich gesetzlich geregelt wird.
c) Mediziner, die auf unverantwortliche Weise röntgen, dieses Verfahren nicht mehr anwenden dürfen.
d) mehr nach den möglichen Gefahren von höheren Strahlendosen geforscht wird.

6) Was hat sich an der „Ausbildung der Ärzte“ (Zeile 18) verändert?
a) Diese ist in der ganzen BRD gleich geworden.
b) Heute dürfen nur radiologisch ausgebildete Ärzte mit Röntgenstrahlen arbeiten.
c) Radiologie gehört nicht länger zur Ausbildung des Hausarztes.

7) Was gehört zu der in Zeile 18 genannten “Überwachung”?
a) Alle Röntgenaufnahmen von Ärzten werden von einer Kommission überprüft.
b) Die Fachkenntnisse von Radiologen werden von Zeit zu Zeit geprüft.
c) Stichprobenweise beobachten Experten Ärzte bei der Arbeit mit Röntgengeräten.
d) Von Zeit zu Zeit prüfen Experten Röntgenaufnahmen von Ärzten sehr genau.

8) Wa lässt sich in Bezug auf die „Leitlinien der Bundesärztekammer“ (Zeile 24) feststellen?
a) Es hat sich herausgestellt, dass sie von manchen Ärzten umgangen werden.
b) Es ist nicht klar, ob die Qualität der Bilder dadurch besser geworden ist.
c) Sie bringen für die Ärzte viel Büroarbeit mit sich.
d) Sie enthalten genaue Regeln für die Arbeit mit Röntgengeräten.
e) Sie legen solche Beschränkungen auf, dass die Bilder manchmal undeutlich werden.

9) „Die Arbeit... greifen“ (Zeile 30-31). Was suggeriert die Verfasserin damit?
a) Die Zahl der Ärzte, die nicht sorgfältig röntgen, ist kleiner geworden.
b) Die Zahl der Ärzte, die wegen unbefugter Praktizierung der Radiologie eine Geldstrafe bekommen,
nimmt zu.
c) Es ist deutlich geworden, dass viele Ärzte immer noch mit zu hohen Strahlendosen arbeiten.
d) Viele Ärzte lassen sich radiologisch fortbilden.

10) Was spricht aus den Worten des in Zeile 35 genannten Radiologen?
a) Beifall
b) Enttäuschung
c) Sarkasmus
d) Zweifel

II. Lesen Sie den nachstehenden Text durch und fügen Sie in die Lücken richtige Wörter ein ! (5 Punkte)

Die Bundesregierung lehnt die deutsche Beteiligung an einem Militärschlag gegen Syrien klar ....... (1) . Eine solche sei nicht angefragt worden und werde auch nicht in Betracht gezogen, sagten Regierungssprecher Steffen Seibert und Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Freitag. Quer durch die Parteien wurde das Nein des britischen Parlaments zu einem Militäreinsatz begrüßt. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ...........(2) Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
"Wir haben eine militärische Beteiligung Deutschlands nicht in .....................(3) gezogen und tun es auch jetzt nicht", sagte Seibert vor Journalisten in Berlin. Er verwies ebenso wie Westerwelle darauf, dass einer Beteiligung der Bundeswehr enge verfassungsrechtliche ...............(4) gesetzt seien.
Seibert und Westerwelle drängten zugleich auf eine einmütige Haltung des UN-Sicherheitsrates. Die Arbeit der UN-Inspektoren müsse möglichst schnell abgeschlossen ................. (5) , sagte der Außenminister. Der Regierungssprecher verwies darauf, dass es in dem UN-Gremium bislang an einer einmütiger Haltung zu Syrien gefehlt habe. Die Bundesregierung tue, was sie könne , um dies zu ändern. (AFP 31.08.2013)

1) a) an, b) ab c) hinaus, d) auf
2) a) rechnete, b) übte, c) zeichnete, d) vertrug
3) a) Betracht, b) Eintracht c) Zwietracht d) Faden
4) a) Grenzen, b) Pistolen, c) Beträge, d) Verträge
5) a) würde b) geworden, c) worden, d) werden


Lösungen:

I.) 1)d, 2)c, 3)a, 4)b, 5)a, 6)b, 7)d, 8)d, 9)a, 10a
II.) 1) b, 2) b, 3) a) 4) a) 5) d

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